Verhaltenstherapie in Hagen

Verhaltenstherapie in Hagen

Verhaltenstherapie beschäftigt sich mit dem, was Sie belastet: Gedanken, Gefühlen, körperlichen Reaktionen und Verhaltensweisen, die sich gegenseitig beeinflussen.

Besonders wichtig ist mir die Frage, warum ein Problem bestehen bleibt. Denn viele Reaktionen, die langfristig Schwierigkeiten machen, sind kurzfristig durchaus sinnvoll: Sie beruhigen, schützen, vermeiden Unsicherheit oder geben ein Gefühl von Kontrolle.

Was hält ein Problem aufrecht?

Vermeidung, Kontrolle und Rückversicherung mindern Unsicherheit zwar kurzfristig, halten sie jedoch langfristig aufrecht. Ähnliche dysfunktionale Muster zeigen sich bei Grübeln, Perfektionismus und Selbstkritik, wobei reines kognitives Verstehen für eine Veränderung nicht ausreicht. Therapie setzt daher beim gemeinsamen Erarbeiten und Durchbrechen dieser Zusammenhänge an.

Wie wir arbeiten

  • konkrete Situationen und Auslöser untersuchen
  • Gedanken, Gefühle und Verhalten miteinander in Beziehung setzen
  • Vermeidung und Sicherheitsverhalten erkennen
  • neue Reaktionen ausprobieren und im Alltag trainieren
  • das beibehalten, was hilfreich ist

Verstehen allein reicht oft nicht

Man kann sehr genau wissen, warum man etwas tut, und sich in der entscheidenden Situation trotzdem wieder genauso verhalten. Deshalb gehört zur Verhaltenstherapie auch das praktische Erproben.

Bei Ängsten kann das bedeuten, sich einer vermiedenen Situation wieder anzunähern oder auf eine gewohnte Sicherheit zu verzichten. Bei anderen Problemen geht es vielleicht darum, Grenzen anders zu setzen oder einen Konflikt auszuhalten.

Und die Vergangenheit?

Frühere Erfahrungen interessieren mich, wenn dort traumatische Erlebnisse gemacht wurden, Ihre Seele verletzt wurde.

Ich arbeite verhaltenstherapeutisch und integrativ. Neben klassischen verhaltenstherapeutischen Methoden können emotionsfokussierte Arbeit, Exposition, narrative Verfahren oder PEP und EFT sinnvoll sein.

Ziele und Werte

Unangenehme Emotionen und Gedanken verschwinden nicht einfach, und auch eingeübte Verhaltensweisen verändern sich nicht von heute auf morgen. Im Verlauf der Therapie können sie an Kraft und Bedeutung verlieren und unser Verhalten weniger bestimmen. Gleichzeitig gewinnen die eigenen Werte wieder mehr Gewicht – trotz Restangst und trotz Restunsicherheit.

Erkennen Sie sich in diesen Zeilen wieder?

Dann lade ich Sie zum Erstgespräch ein. Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir über das Kontaktformular.

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